Charter-Logbuch Segeln – ⭐⭐⭐⭐⭐

Charter-Logbuch Segeln

Bild: Dieses Logbuch ist der Klassiker unter den Logbüchern für Charter-Skipper.
Das Charter-Logbuch Segeln DIN A5 hat mit Abstand die meisten ⭐⭐⭐⭐⭐-Bewertungen im deutschen Amazon Buch-Shop (13* 5-Sterne von 17 Kundenrezensionen. Stand: 01/2018).
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Der Klassiker: Das Charter-Logbuch Segeln

Einchecken wie die Profis – mit Checklisten:

Charter-Logbuch Segeln. Mit Sicherheitseinweisung

  • ca. 500 Check-Punkte, 6 Seiten pro Segeltörn:
  • ➜Yachtübernahme
  • ➜Bootseinweisung
  • ➜Sicherheitseinweisung
  • Formblätter für Tagesberichte
  • Übergabebericht Rückgabe
  • für 4 Törns à 1 Woche, 146 S., Ringbindung, s/w

VDS - Verband Deutscher Sportbootschulen e.V.Empfohlen vom:

  • VDS – Verband Deutscher Sportbootschulen e.V.

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Videos

Video 1: Checkliste Yachtübernahme


Video: Die Infos zur Deiner Segelyacht und die Checkliste Yachtübernahme.


Video 2: Checkliste Sicherheitseinweisung & Logbuchseiten

Teil 2 auf YouTube:


Video 3: Logbuchseiten & Yachtrückgabe

Teil 3 auf YouTube:


Charter-Logbuch – was es bietet?

Im Buch „Das Charter-Logbuch“ sind Check­listen und Logbuchseiten für vier Segeltörns als Arbeits­blätter abschnittsweise zusammen­ge­stellt. Die Abschnitte wurden für vier Törns à einer Woche aufgeteilt. Jeder Abschnitt beginnt mit vorbereitenden Informationen zum Segeltörn. Am Ende eines Abschnitts ist die Segelyacht wieder an den Vercharterer zurück­gegeben. Im Einzelnen werden die folgenden Phasen an Bord unterstützt:

  • Kennenlernen der Charter-Yacht und Yachtüber­nahme durch Skipper und Co-Skipper
  • Bordeinweisung und Sicherheitseinwei­sung mit der Crew
  • Führen der Tagesberich­te und Bootsrückgabe.

Mehr Lesestoff über das Vorbereiten und Durch­führen eines Segeltörns finden sich im Buch „Der erfolgreiche Chartertörn“, erschienen im Verlag Delius Klasing. Dort werden auch die organisatorischen Eigenheiten und Rahmen­be­din­gungen der bekannteren, weltwei­ten Segel­re­viere erläutert. Dieses Buch wird vom Verband deutscher Charterunternehmen, VDC, Hamburg, em­pfoh­len.

Tipps zur Nutzung des Buchs

Wie können Sie am besten vom ‚Charter-Logbuch Segeln‘ profitieren? Hierzu einige Vorschläge:

Dem Logbuch eine persönliche Note

Zunächst können Sie diesem Buch Ihre persön­liche Note geben und auf den ersten Seiten Ihren Namen und weitere persönliche Informa­tio­nen platzieren. Es folgt ein Inhaltsver­zeichnis für Ihre Segeltörns mit Platz für eine Zusam­menfassung zu Ihren einzelnen Törns.

Die Törn-Vorbereitung zu Hause

Wenn Sie nun Ihren nächsten Segeltörn vorbe­reiten, beginnen Sie am besten bereits zu Hause möglichst viele Informationen über Ihren Segelausflug, das Revier und Ihr  Schiff zu sammeln. Die Kon­tak­t­daten der Charterbasis, Zeitpunkt von Son­nen­auf- und Sonnenunter­gang oder techni­sche Daten des Schiffs stehen meistens schon vor Antritt des Segelurlaubs fest. Somit können Sie mit diesen Daten bereits beginnen, einen Teil des Abschnitts „Kontaktdaten und Informa­tio­nen zum Schiff“ zu komplettieren. Dieser Ab­schnitt wiederholt sich vor jedem Kapitel, da Sie als Charter-Skipper in der Regel von Segelurlaub zu Segelurlaub ein neues Revier und/oder ein neues Schiff kennenlernen werden.

Andere Informationen werden Sie erst auf der Charterbasis erhalten. Die Seiten „Kontaktdaten und Informationen zum Schiff“ wurden im Charter-Logbuch unmittelbar vor den Logbuch­seiten für die Tagesberichte platziert. Somit sind sie mit wenig Blättern stets schnell zu finden.

Sie und Ihre Mitsegler können sich für den Segeltörn weiter mit folgenden Downloads vorbereiten:

  • Crew-Packliste / Packliste Segeln
  • Skipper-Packliste
  • Musterproviantliste / Einkaufsliste Segeln

Siehe unter Downloads.

Crewliste

Zu Beginn jedes Segeltörns sind in der Crewliste die an Bord befindlichen Crewmitglieder einzutragen. Steigt während der Fahrt – auch nur bei einer Tagesetappe – eine Person zu, oder verlässt sie das Schiff, ist eine entsprechende Aufzeichnung in diesem Vordruck wahrheitsgetreu zu protokollieren.

Yachtübernahme, Bootseinweisung, Sicherheits­ein­weisung

Vorbereitung zuhause

Checkliste Bootseinweisung im Charter-Logbuch Segeln. Zur Einweisung der Segel-Crew auf einer Charter-Yacht durch den Skipper.
Checkliste Bootseinweisung im Logbuch

Zur weiteren Vorbereitung können Sie vorab die Checkliste Yachtübernahme, die Checkliste Boots­einweisung und die Checkliste Sicherheits­-Ein­weisung durchgehen. Dabei vergegenwär­tigen Sie sich beispielsweise, um welche Dinge es sich handelt und wie Sie die einzelnen Themen Ihrer mehr oder weniger segeler­fah­renen Crew am besten verständlich machen können. Vielleicht fragen Sie auch einen erfah­renen Kapitän Ihres Segelclubs nach dem einen oder anderen Fachbegriff, recherchieren in der Fachliteratur oder diskutieren die Checklisten vor Ihrer Segeltour zusammen mit Ihrem Co-Skipper. Schauen Sie sich auch die Seiten für Tagesberichte an und spielen Sie die möglichen Eintragungen und deren Nutzen einmal durch. Woher bekommen Sie beispielsweise Ihre Wet­ter­­vorhersage? In welchem Format? Welche Art von Ereignissen tragen Sie im Schiffstagebuch ein?

Auf der Charterbasis

Später in der Marina beginnen Sie an Bord Ihrer Segelyacht mit der Checkliste Yachtüber­nahme und sammeln nebenbei weitere Kontakt­daten und Informationen zum Schiff, die Sie auf den entsprechenden Logbuchseiten ein­tragen. Als nächstes verwenden Sie die Übergabeliste des Vercharterers, die Bestandteil Ihres Charter­ver­trags und auch Grundlage für die Rücker­stattung Ihrer Kaution ist. Die Checkliste Ihres Ver­char­terers ist weniger umfangreich als die für die Yachtübernahme, da die Liste des Vercharterers nur dessen Be­lan­ge betrachtet.

Tagesberichte

Im Bereich der Tagesberichte werden gemäß Seemannschaft und Vorschrift z.B. folgende Vorkommnisse protokolliert:

  • Start- und Zielhäfen, Anlegen für Zwischenstopps
  • Anlegen, Ablegen, Ankern
  • die Kurse, Wind: Windstärke, Windrichtung
  • Fahrt unter Segel, Fahrt unter Motor

Alle Aufzeichnungen werden zusammen mit der Bordzeit im Schiffs-Tagebuch protokolliert.

Fragen und Wünsche

Ihre Fragen und Wünsche sammeln Sie am besten an einer Stelle, so dass Sie sie in einem abschließenden Gespräch mit einem Mitarbeiter der Charterbasis klären können. Zum Sammeln wurde mit dem Formblatt Fragen und Wünsche entsprechender Platz dafür vor­bereitet.

Nachdem Sie die Formblätter des Vercharterers durchgearbeitet haben, können Sie alle offenen Punkte mit dem Personal der Marina klären.

Fragen und Wünsche zu folgenden Themen:

  • Yachtübernahme
  • Boots- und Sicherheitseinweisung
  • Checkliste des Vercharterers
  • fehlende Kon­takt­daten
  • fehlende Infor­ma­tio­nen zum Schiff.

Wenn alles erledigt ist, gehört das Schiff nun Ihnen! Für diese Schritte am Steg sind bei entsprechender Sorgfalt etwa zwei bis drei Stunden Zeit einzuplanen.

Der nächste, größere Aufgabenteil sind die Boots- und die Sicher­heits­einweisung mit der Crew. Diese können Sie mit den gleichnamigen Checklisten durchführen. Planen Sie hierfür zu­sam­men etwa zwei bis drei Stunden Zeit ein – abhängig vom Kenntnisstand Ihrer Mitsegler.

Zu den Check-Listen sei abschließend folgendes angemerkt: Die Ausstattung auf Charteryachten wechselt von Schiff zu Schiff. Auch von See­gebiet zu Seegebiet ändern sich die Anfor­derungen an eine Segelyacht und an die Törn­vorbereitung. Daher überlegen Sie bitte im Ein­zelfall, welche Punkte der Check-Listen für Ihren jeweiligen Segeltripp unver­zichtbar sind und bei welchen Dingen Sie sich einfach freuen, wenn sie an Bord sind.

Der Übergabebericht Segelyacht am Ende jedes Törns steht doppelt zur Verfügung. So können Sie eine handschriftliche Kopie an die Charter­basis (oder den folgenden Schiffsführer) weitergeben. Auch, wenn Sie nur vermerken, dass zwei Gläser zu Bruch gegangen sind, hilft das der Charterbasis das Schiff schnell wieder für die nächste Crew zu komplettieren.

Pflicht zur Führung eines Schiffstagebuchs

Nach bestandenem SBF See und SKS dürfen und können Sie als Schiffsführer eigenverantwortlich eine Segelyacht in der 12 sm Zone führen – ob in Kroatien oder auf dem IJsselmeer. Segelpraxis, Knoten und Seezeichen haben Sie hoffentlich beim SBF Binnen gelernt, ebenso die Funkscheine UBI und SRC.

Während eines Segeltörns bietet die Vorlagen für Logbuch­seiten Ihnen als Schiffsführer eine wertvolle, tages­aktuelle Informationssammlung. Gleichzeitig kom­men Sie damit der Pflicht zur Führung eines Schiffstagebuchs (Logbuch) nach. Dadurch, dass die diver­sen Vordrucke ebenfalls Bestandteil die­ses Yacht-Logbuchs sind, können Sie im Zweifelsfall vielleicht umso besser nachweisen, mit wel­cher Sorgfalt Sie die erforderliche Seemann­schaft an­gewandt haben.

Laut „Merkblatt über die Verpflichtungen der Sportschifffahrt im Hinblick auf Seetage­bücher“ hat der (Schiffs-)Eigentümer die Auf­zeich­nun­gen ab dem Tag der letzten Eintra­gung für die Dauer von drei Jahren aufzubewahren. Somit kann es nicht schaden, wenn Sie als Schiffsführer die gleiche Sorgfalt walten lassen.

Der Autor dieses Buchs ist kein Jurist. Daher sei an dieser Stelle zur Klärung der juris­tischen Grund­lagen auf entsprechende Spezialisten und auf www.elwis.de (Bundesministerium für Ver­kehr) verwiesen.

… und nun beginnt Ihr Buch!

Handbreit!

Ludwig Brackmann